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                                           DIE KOMMT NICHT MIT AN DEN STRAND!!

Man muss ja heute glücklicherweise kein Fotolabor mehr haben, entwickeln und anschliessend Bilder einscannen 

Welch' hervorragende Möglichkeiten die digitale Welt für uns hat - unglaublich. Noch vor 15 Jahren wenigen vorbehalten, die mit mässiger Qualität auskommen mussten, wenn sie denn nicht gleich das Weihnachtsgeld verprassen wollten für 3 Megapixel.

Heute sind gute Kameras schon für wenig mehr als 150€ zu haben. Dabei haben die Mp einer Kamera weniger mit der Bildqualität zu tun, eher vergleichbar mit früherer analoger Filmqualität, sondern die Fertigungsqualität der Optik ist nach wie vor das non-plus-ultra. Auch entscheidend ist die Grösse des lichtempfindlichen Chips, weniger die interne Komprimierung auf jpeg-Format.

Und, nicht zu vergessen, die Vielzahl an Software zur Bildbearbeitung.

Meine Bilder sind so gut wie nie nachträglich bearbeitet worden.

Näherungsweise entsprechen 8Mp einer guten Analogkamera, über 12Mp hat man dann schon fast Profiqualität. Jedoch habe ich mit der Panasonic LZ20 mit 2Mp, mit Leica-linse, so gute Bilder geschossen, wie nie zuvor mit der etwa gleichteuren Analogkamera von Canon.

Tipp : versucht mal mit 80% der möglichen Pixelzahl Bilder zu schiessen, und gleiches Motiv mit der max. möglicher Pixelzahl direkt danach. Vergleicht diese Bilder durch stufenweises Vergrössern miteinander. Z.B. wie oft muss ich die "Lupe" klicken bis es unscharf oder pixelig wird?

Manche Kameras bringen mit 10Mp Katalogangabe keine wirklich deutlich besseren Bilder als mit 6Mp. Der Sensor ist's. Er ist dann zu klein.

Speicherplatz - 10 oder 8Mp etwa 300 bis 800Kb (je nach Komprimierung) Unterschied -  ist heutzutage nicht DAS Problem, aber immerhin. Das war vor 10 Jahren noch anders.

 


 

Nun stelle ich euch meine Kameras vor.

Zu einem die LEICA D-LUX 4.  Wahrlich keine billige Lösung, aber Enthusiasten werden sagen, die D-lux4 ist eben auch nicht besser als die baugleiche  von Panasonic oder die von xyz. Wenn schon, denn schon und dann die  M-Klasse von Leica.

Okidoki ok

Dafür fehlt mir - ich habe auch noch andere Hobbies - das Geld und der Wille einen Kleinwagen als Gegenwert hinzulegen. Doch eine LEICA musste es sein. Meine D-lux4 von LEICA ist schon, sagen wir mal, mindestens obere Mittelklasse aller gehobenen Kompaktkameras. Der Name LEICA sorgt bei mir subjektiv (objektiv vielleicht nicht) auch für bessere Bilder aller anderen Kameras zuvor.

Schon anfangs nie als Urlaubskamera am Strand vorgesehen, allein schon vom Preis her, sondern DIE Kamera für meine Fotos der Zechen, Industriedenkmäler u.ä. Und das nur in S/W.

Schussellig und ungeschickt mit meinen groben Schrauberhänden wie ich manchmal bin, habe ich Angst die überhaupt zu benutzen.......vielleicht fällt die mir hin...oder Sina springt mir in die Optik.. oder die Linse wird verkratzt...oder ich zerquetsche sie beim Hinsetzen...lass sie im Cafe liegen....drehe 'nen Knopf ab.....wer weiss.

Mit der M-klasse von LEICA wäre ich wohl nie losgefahren, die stünde nur im Schrank rum.

Ehrfürchtig packe ich die D-lux 4 in ihrem 50er Jahre Stil- Case und fühle alle 2 Minuten nach,  ob sie noch da ist.

Die Ledertasche original LEICA  MUSSTE sein.

Technischen Daten LEICA D - LUX 4 sind wie folgt: 10MP, Objektiv 24mm Weitwinkel, Auto- und manueller Focus, RAW- Aufnahme möglich ( also Bilder "so wie sind" ohne interne jpeg Komprimierung; allerdings Nachbearbeitung nur mit spezieller Software, capture one 4.1,erforderlich, die aber mitgeliefert wird ). Auch gleichzeitige Aufnahmen, RAW und jpeg ist möglich, DIN/ISO bzw. ASA bis 3200, bei hi-sensity sogar 6400. Sie macht aber bis 1600 noch gute Bilder, darüber sind sie etwas pixeliger, Makro ab 1cm.

3 Bilder/sek (highquality) bis 8 Bilder (lowquality) /sek. im burst Modus, manueller Weissabgleich u.s.w.

Zoombereich ist nicht sehr gross, aber ausreichend. Umgerechnet auf analoge KB Kameras 24 - 60mm. Ich muss nix von 150m entfernt nah ranholen, um die Pickel im Gesicht zu zählen. Da geh' ich einfach hin. Ausserdem wird's schon eng mit dem Ruhighalten bei grossem Zoom. Ich habe ( noch) kein Stativ.

 

ISO 6400 ist schon stark.

Braucht man normal nicht, denn selbst mit nur 400 ASA + 1/25 s sind Partybilder ohne Blitz dank der lichtstarken Optik problemlos. Langzeitbelichtung normal bis 60s, speziell sogar bis zu 6 Minuten.

 

Hier oben mal ein dunkler Flur 400ASA -1/23s , natürlich ohne Blitz.

Der rote Punkt ist eben nicht nur etwas teurer, bietet auch mehr.

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Das Display hat 470.000 Pixel, was schon deutlich mehr über die aufgenommene Bildqualität aussagen kann.

Gängige Kameras haben  zw. 150.000 und 220.000 Pixeln. Die Luftblase unten rechts ist Teil der Schutzfolie. So wie 'ne Lasche an der Bierdose. Man weiss wo man die abziehen muss.

 

 

Der runde, silbrige Knubbel, im obigen Bild, mit roten Hintergrund ist der Joystick ( rauf, runter, rechts, links)  für Blende, Zeit, Belichtungssteuerung, manuellem Focus ect. Genial !

Mit AF-lock und auf M gestellt kann man mit dem Joystick die Zeit oder die Blende ändern und das Display zeigt das Bild in Echtzeit, nicht erst beim Halb-Drücken des Auslösers. Ohne Bilder zu machen sieht man die richtige Einstellung oder kann sie ändern. Oder wie die Blende Bilder unscharf und die Zeit  Bilder dunkler oder heller machen kann sieht man auch.

Auffällig ist, dass sie eine Schutzkappe für's Objektiv hat, keinen Scherenverschluss (der mal klemmen könnte)

Ist das wichtig? Sääähr Wöööchtööch. Iss klassisch.

 

 

 

Gegen ( apothekenteuren)  Aufpreis ist ein Blitzschuh oder Aufsatzsucher erhältlich, so wie ein Handgriff. Der Blitz ist hier übrigens gut versteckt. Er ist hier im Bild  links oben, da wo die 4 Punkte sind. Per Schiebeschalter ausfahrbar. Auch ist dieser Blitz einstellbar von sehr grell ......bis..... etwa Glühlampenlicht.

 

 

 


 

 

Meine Kameras  sind wie meine Autos . Welche zum Fahren von A nach B, welche aus Lust am Fahren. Nun die Voigtländer zum Fahren von A nach B

 

 

 


                                                                     

 

                                                   DIE DARF MIT AN DEN STRAND!!

 

Tja, da stand ich nun ende 2008. 2 Kameras in 2 Jahren "zersägt" am Strand mit kleinsten Sandkörnern. Eine bekam ich noch hin...für 5Monate. Dann ging da auch nix mehr. Autofocus nicht mehr möglich und die ging auch sofort wieder in AUS stellung = zu schwergängig.  Reparieren?? Lohnt nicht, gibt ja schon welche für 70€. Aber die haben auch den Zoom, den Scherenverschluss zum Schutz der Optik.

Hmmm? Jedes Jahr 'ne neue kaufen?

Vorsichtiger umgehen? Kommt mir nicht damit! Geht nicht mit meinen groben Patschhändchen und Sina.

 Gibt's denn keine OHNE diesen Verschluss, ausser der Leica?? Meinetwegen auch OHNE Zoom ? Ging doch früher auch; wer hatte denn in den 70er oder 80ern einen Zoom in der Urlaubskamera und die für wenig Geld? Also Zoom??  Nö! Brauch' ich nicht.

 

Ich fand sie. VOIGTLÄNDER  Vitoret U 8 .Wasserdicht bis 10m, innenliegender Zoom, ( also doch? Na ja, warum nicht - wenn's doch dabei ist und nicht"schadet"? ), kein Scherenverschluss und verträgt auch mal ein Hinknallen auf den Boden.

 Jou, datt isset doch, man.

 

 

 

 

 

Ähm, nur der Preis...fast 200€. Na ja, wenn dann Ruhe ist.

Sie ist ausser dem vorher gesagten nichts besonderes an Bildleistung. Auch hier legte ich Wert auf den Namen. Voigtländer. Fehlt noch die Hasselblad und gut iss? Nee, nee, lass mal stecken.

Diese Kamera macht passable Bilder - nur nicht in der "alles Auto"-Stellung. Da sind die blass und unglaubwürdig. Im Gegensatz zur Leica, wo man per "Auto"-einstellung automatisch super Bilder macht, muss man hier nachhelfen, sprich voreinstellen. Handlich klein und 20mm schmal.

Die Daten sind: 8Mp, nur AutoFocus, innenliegender ( kein digitaler - der kommt hinzu )  Zoom von 38 - 119mm umgerechnet auf analoge Kameras, Szenemodi so an die 15 Stück etwa, bis ASA 1600, und der übliche nichts besonderes Kram aller Kameras bis 100€. Nur die war schon etwas teurer, weil Voigtländer eben auf die Unverwüstlichkeit setzt. Damit kann man zur nächsten Insel schwimmen und Bilder machen.

 Dünnsäureverklappung in einem Dülmener See.

Wer's nicht kapiert hat: heisst Pippi machen, ist ein Weibchen.

 

 

Der See ist wirklich so grün.


PANASONIC DMC FT-2

So, 7-2010, aus Gründen der Aktualität zeige ich hier meine neue Kamera. Eine Panasonic DMC FT-2. 

Bekam ich ein anderes Auge oder war es nur die Zeit bis zum Einschalten, bis  der Autofocus  bereit war ein Bild zu schiessen? Vielleicht. Eher ist es wohl so das die Voigtländer wohl eine reine Schönwetterkamera ist. Bei diesigem Wetter machte sie schon mal Capriolen mit unterschiedlicher Helligkeit zweier aufeinander folgender Bilder oder in einer gewissen Unschärfe die ich heute als Rauschen identifiziere. Also hier isse:

 

 

Prinzipiell nicht anders, unverwüstlich.

 

Nur eben bessere Bilder und superschnellen, sicher focusierenden Autofocus.  Hat sie doch auch ein LEICA-Objektiv.

Komisch ist nur folgendes: die Voigtländer macht Probleme seit diese Panasonic da ist.

Bisse Beleidicht, oder watt?

Ihr Autofocus klemmt oft.

180910

                           

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